
Die zweite Sitzung der Dialogplattform am 6.4.2006 begann mit
der Aussetzung der Gespräche durch die Hamburger Unternehmensgruppe
bis folgende Konditionen erfüllt sind:
a) Das Projekt muß
fertig geplant sein
b) Es dürfen an den Verhandlungen auf Seiten des Bürgerbeirats
maximal 8 Personen teilnehmen
c) Die prinzipielle Einstellung dieser Teilnehmer muß für
das Projekt sein, es darf das Projekt nicht grundsätzlich
diskutiert werden. Im Gegenzug dazu sei Hamburger zu Zugeständnissen
bereit.
Die darauffolgenden zweistündigen, teilweise sehr emotionalen Gespräche änderten nichts an dem Statement der Hamburger Gruppe.
Wenige Stunden vor der Sitzung hatte die Hamburger Gruppe bereits die Presse über ihren Entschluß informiert.
zum ausführlichen Protokoll der Sitzung; nur Text
zum ausführlichen Protokoll mit Bildern aus der Sitzung
Nach Ansicht des Instituts Retzl erweckt das Protokoll von www.hamburger.eu.com fälschlicherweise den Eindruck, als wäre die Reduktion des Beirats auf 8 Personen eine Idee der Kommuniktationsberatung gewesen. Lesen Sie vor unserem Protokoll bitte die Richtigstellung durch das Institut Retzl.
Bericht von Bürgermeister Endl, Seebenstein, zur 2. Dialogplattform.
Wie immer verweisen wir gerne
auf den alternativen Bericht von Josef Steindl (den
wir sehr schätzen) auf der Seite der SPÖ Pitten.
Andere Links finden Sie hier.
Vier Monate nach Abbruch der Gespräche durch die Hambuger Gruppe kann man am 5.7.2006 auf der Informationsseite der Hamburger Unternehmensgruppe folgendes nachlesen:
"Einrichtung einer
Dialogplattform
Am 24.1.2006 erfolgte die Bildung einer "Dialogplattform"
zwischen dem bereits konstituierten Bürgerbeirat und Vertretern
unseres Unternehmens. Für die Zusammenarbeit in dieser Dialogplattform
wurde eine "Vereinbarung" in ihren Grundsätzen
bereits festgelegt. Auf der Basis dieses "Spielregelwerks"
zwischen W. Hamburger und dem Bürgerbeirat wird vereinbart,
wie der Dialog zur Konsensfindung in den nächsten Monaten
gestaltet und organisiert wird. So soll sichergestellt sein, dass
der Bürgerbeirat und mit ihm die gesamte Bevölkerung
die Planungen begleiten und ihre Fragen und Anliegen effizient
einbringen können."
