Fragenliste des Bürgerbeirats

Stand: 14.7.2006

Mit [UIG] gekennzeichnete Frage sind, soweit sie ausschließlich den gegenwärtigen Zustand betreffen, möglicherweise gemäß Umweltinformationsgesetz informationspflichtig.

Die Fragen sind teilweise redundant. Wir haben allerdings versucht, das volle Spektrum wiederzugeben, das uns erreicht hat.

 

  1. Einsatz eines Katalysators?
  2. Daten zu den Abfallmengen (Asche, Schlacke) [UIG]
  3. Detaillierung Hochwasserschutz (z.B. Retentionsbecken)
  4. Konkrete Daten zur Einsparung von Primärenergie (Gas)
  5. Geplante Maßnahmen hinsichtlich Geruchsproblematik Kläranlage
  6. Daten zur möglichen NOx-Senkung bei Katalysatoreinsatz
  7. Informationen zur "Reservekapazität"; was geschieht wenn WH die Mengen nicht bekommt?
  8. Aufarbeitung eines Stoffflussdiagramms
  9. Weiterbearbeitung / Ursachenerforschung hinsichtlich der Problematik einzelner geschädigter Bäume
  10. Energiebilanzierung Strom/Dampf
  11. Vergleich Entstickung SNCR und SCR
  12. Änderung Verkehrsaufkommen und Verteilung auf Straße und Bahn
  13. Beiziehung von Herrn DI K. Scheidl als "Sachverständigen" (Zustimmung durch WH bereits erfolgt)
  14. Analyse der Brennstoffe [UIG]
  15. Verkehrliche Auswirkungen
  16. Emissionen der Anlage [UIG]
  17. Gesamtemissionen bei Inbetriebnahme der Anlage
  18. Einbeziehung der Ortsteile Leiding und Inzenhof in den engeren Analyse- und Untersuchungsraum (Emissionen, Immissionen)
  19. Bestandsdaten laufender Prozesse, samt Emissions- und Immissionsaufkommen [UIG]

    19a Bescheid 12-B-8977/20 (Klärschlammbescheid) Anfrage auf Übergabe -12.6.2006 MZ [UIG?]

    19b Tagesmittelwerte Jänner-Juni 2006-10.7.2006-MZ [UIG]

    19c Emissionserklärungen 1993-2005 -10.7.2006-MZ [UIG]

    19d Emissionen der Papiermaschine - wie wird gemessen, welche Grenzwerte wurden festgelegt.- 10.7.2006-MZ [UIG]

  20. Messdaten, Intervalle/Zeit und Standorte der Messungen [UIG]
  21. Genaue Beschreibung der bestehenden Anlagen und Prozesse
  22. exakter Einreichtext des Projekts
  23. Welches UVP-Verfahren findet Anwendung?
  24. Pläne der Verbundplan, die korrigiert sind (also ohne Konzernrejecte z.B.)
  25. Stellungnahme zu der Aussage von Dir. Hettlinger / Grüne Tonne, dass er derzeit keinen Kunststoff für Hamburger hat (Dies lt. Moraw in GR 16.01.06). Woher kommt dann der Brennstoff?
  26. Gibt es ein Gutachten über die zu erwartende räumliche Verteilung der Immissionsbelastung in Abhängigkeit der Wetterlage (unter gesonderter Betrachtung der einzelnen emittierten chemischen Verbindungen, insbesondere Dioxin- und Furanverbindungen)?
  27. Welche Alternativen zum geplanten Projekt werden vom Projektwerber im Rahmen der UVE ausgearbeitet?
  28. Wo und wie erfolgt die Entsorgung der Reststoffe (Filterstaub und Asche)? [UIG]
  29. Was wird derzeit zu welchem Prozentsatz verbrannt (Kohle- Gas ?) + Angaben in Tonnen? [UIG]
  30. Was wird nach Errichtung der neuen Anlage zu welchem Prozentsatz verbrannt (Kunststoff unterteilt in welche Kunststoffe, Klärschlamm, Kohle, Gas,...?) + Angaben in Tonnen?
  31. Welche chemischen Verbindungen entstehen jetzt (Mengenangabe), wie z.B. CO2, Dioxine, Schwermetalle usw.? [UIG]
  32. Welche chemischen Verbindungen entstehen in der neuen Anlage (Mengenangabe), wie CO2, Dioxine, Schwermetalle usw.?
  33. Was wird jetzt weggefiltert [UIG], was wird dann weggefiltert - Conclusio: was bleibt übrig jetzt und dann?
  34. Was passiert mit ausgefilterten Stoffen, Filterrückständen? [UIG]
  35. Wie oft werden welche Schadstoffe gemessen? [UIG]
  36. Reaktionszeitraum bei Grenzwertüberschreitung? [UIG]
  37. Womit wird geheizt, wenn Filter kaputt sind (ungefiltert? Oder steht Werk)? [UIG]
  38. Wie schnell kann Abbrand gestoppt werden? [UIG]
  39. Gibt es einen Notkamin, in den bei Problemen ungefiltert Abgase eingeleitet werden?
  40. Wie viel und welche Schadstoffe treten im Worst Case aus? (z.B. ungefilterter Abbrand, explosionsartiger Abbrand?)
  41. Besteht hier unmittelbare Gefahr für Anrainer (wie weit), wenn ja, welche Notfallspläne gibt es? [UIG]
  42. Wie oft wird ein Dioxin-Monitoring durchgeführt? [UIG]
  43. Energiekosten jetzt?
  44. Entsorgungskosten jetzt?
  45. Energiekostenersparnis?
  46. Einnahmen aus Verbrennung Fremdstoffe?
  47. Anteil der Energiekosten Heizung in % von Gesamtkosten des Betriebes (d.h. aller Aufwendungen Rohstoffankauf aber inklusive Abschreibungen der Investitionsgüter)?
  48. Anteil der Energiekosten Heizung in % vom Umsatz?
  49. Kosten des Heizungsneubaues?
  50. Gegenüberstellung des derzeitigen Brennstoffeinsatzes bei Vollproduktion (Durchschnitt 2005) von Kohle und Erdgas in t bzw. m_ und deren CO2 Ausstoß.
  51. Gegenüberstellung des zukünfigen Brennstoffeinsatzes und deren CO2 Ausstoß. Dabei soll der Ersatzstoffeinsatz CO2-neutral gewertet werden. (Anmerkung: Nicht ganz richtig, es soll aber zumindest einen Anhaltspunkt bringen).
  52. Da die Reservekapazität über das Jahr gerechnet wird, jedoch nur zu einer beschränkten Zeit von etwa einem halben Monat ausgeschöpft wird, ist anzugeben, was in der Zwischenzeit geschieht oder geplant ist? (3000 t Klärschlamm, das ist der Anfall von 5% der jährlichen Gesamtmenge von 60000 t während der 2 Wochen, wenn der Wirbelschichtofen still steht?)
  53. Was geschieht bei Schaden oder Revision eines Filters?
  54. Gibt es einen Bypass um diverse Reinigungsstufen?
  55. Was ist vorgesehen, wenn beispielsweise beim Abfüllen des Filterkuchens oder Abtransport ein Unfall eintritt? Ist die Feuerwehr entsprechend ausgerüstet und geschult? [UIG]
  56. Was hat es mit den nachgewiesenen Waldschäden auf sich, wie sie das Mitglied des Bürgerbeirates Franz Platzer schlüssig gezeigt hat? Sind sie im ursächlichen Zusammenhang mit der derzeitigen Kesselanlage? [UIG]
    Wenn nicht, was ist dann die Ursache?
  57. Es wird von Gärtnern und Landwirten immer wieder berichtet, dass Rußablagerungen auf Obst, Salathäuptl usw. festzustellen sind. Gibt es Zusammenhänge? [UIG] Dies ist ebenfalls zu untersuchen.
  58. Es soll ein "normales" AWG Verfahren durchgeführt werden.
  59. Nachweis der Abfallzusammensetzung mit chemischer Schadstoffanalyse der Trockensubstanz unter Berücksichtigung der jahreszeitlichen Schwankungen bei kontinuierlicher Probennahme (täglich, wöchentlich).
  60. Schadstoffbilanzierung mit Nachweis der erwarteten Reduktionen unter Berücksichtigung von Voll- und Teillasten.
  61. Durchschnittlicher Wassergehalt zu jedem Ersatzbrennstoff.
  62. Angabe der Anteile an Aschemengen bei den einzelnen Ersatzbrennstoffkomponenten und deren absolute Gewichtsangabe.
  63. Ist die Anlage so konzipiert sein, dass das Entstehen von Dioxinen und Furanen schon im Prozess gering gehalten wird? Nachverbrennung und rasches Rauchgasabkühlen (Quenching)?
  64. Einbau einer kontinuierlich arbeitenden Mischanlage für die Aufgabebrennstoffe?
  65. Einbau einer Wiegestation der Aufgabestation, Übertragung der laufenden Inputmenge an eine öffentlich zugängige Station in Pitten?
  66. Einbau eines Katalysators zur Reduktion der NOx Emissionen. Weiters sollten die Filter immer dem jeweiligen neuen Stand der Technik angepasst werden.
  67. Keine Bypassleitungen zum Filter. Falls doch welche eingebaut werden müssen, automatische Umstellung auf Erd- Gasbetrieb?
  68. Einbau einer kontinuierlich messenden Emissionsmessanlage für Stoffe, die im Zuge der Verhandlungen noch detailliert werden müssen? Der Stand der Technik ist dabei zu berücksichtigt? Die Messwerte interpoliert auf Halbstundenmittelwerte sind an eine öffentlich zugängige Station in Pitten zu übertragen?
  69. Gestalten einer Internetseite, wo die aktuellen Messwerte abgefragt werden können.
  70. Unabhängigkeit der Sachverständigen bzw. Bearbeiter von Untersuchungen? Sind alle Untersuchungen an unabhängigen Institutionen, wie Umweltbundesamt usw. vergeben? Tritt Fa. Hamburger nicht direkt als Auftraggeber auf, sondern refundiert die anfallenden Kosten?
  71. Ich mache mir Sorgen bei einem Störfall (giftige Schlacke in die Umwelt gelangt bzw. die Grenzwerte durch den Ausstoß überschritten werden).
    Welche Maßnahmen sind dafür vorgesehen? Gibt es ein Warnsystem bei den o. a. Fällen? Gibt es einen "Notfallplan" für die Arbeiter und Angestellten, die Anrainer, die Feuerwehr, die Spitäler der Umgebung und der Ärzte,...? [UIG?]
    Kümmert sich der Zivilschutzbeaurtragte der Gemeinde Pitten auch um diese o.a. Fragen?
  72. Unsere Feuerwehr ist für solche Anforderungen sicher nicht ausgerüstet. Die nächste Feuerwehr mit entsprechender Ausrüstung befindet sich in Neunkirchen.
    Wird unsere Feuerwehr aufgerüstet? Wer übernimmt die Kosten für diese Ausrüstung?
  73. Pitten befindet sich zum größten Teil im Hochwasserbereich, wie löst die Firma dieses Problem?
    Kauft man sich in das kleine Rückhaltebecken ein, oder senkt man den Eigengrund ab?
    Welche Schutzmaßnahmen werden überhaupt bez. Hochwasser getroffen?
  74. Was für mich immer noch unverständlich ist, warum man Spuckstoff (50% Wasser) ungetrocknet verbrennt, den Klärschlamm aber auf ca. 30% Feuchtigkeit trocknet bevor man ihn verbrennt.
  75. Ist der Straßenquerschnitt für dieses Verkehrsaufkommen überhaupt noch geeignet?
  76. Wird auch das Feinstaubaufkommen durch den Verkehr miteinbezogen bzw. gemessen?
  77. Es gibt eigentlich keine Garantie, dass es zu keiner Erhöhung der Brennstoffwärmeleistung durch weiteren Neu-, Um-, Zubau oder unter dem Titel Reperatur gibt!(siehe Wirbelschicht - 4 fache Menge)
  78. Die Art der Messung von Dioxinwerten ist für mich sehr wichtig. Welche Art der Messung ist für dieses Projekt vorgesehen? die Punktmessung oder die Kontinuierliche Überwachung?
  79. Lückenlose übermittlung aller gemessenen Emissions-Daten seit 1993. [UIG, angfragt]
  80. Lückenlose Üebrmittlung der Mengen und Qualitäten der eingesetzten Brennstoffe incl. Mengen des mitverbrannten Restfasermülls. [UIG]
  81. derzeit gültige Klärschlammanalyse [UIG]

 

 

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