Aus der letzten bekannten Analyse des in Pitten und Seebenstein derzeit verbrannten Restfasermülls ergeben sich folgende Jahreswerte:

Klärschlamm mikrog/g g/t kg/Jahr KS T/Jahr
PB 113 113 6.780 60000
Cd 13,6 13,6 816 60000
Ni 36 36 2160 60000
Zn 56 56 3360 60000
As 0,5 0,5 30 60000
Hg 1,5 1,5 90 60000
Cr 39 39 2340 60000
Co 18 18 1080 60000
Cu 98 98 5880 60000
22.536
Cl 2100 2100 126.000 60000

 

Es gelangen demnach, jeweils in elementarer Form, 6.780 kg Blei in die Verbrennung, weiters 816 kg Cadmium, 120 kg Arsen und Quecksilber, 5520 kg Nickel und Zinn, 3420 kg Chrom und Kobalt, 5880 kg Kupfer.

Im Verbrennungsprozess enthalten sind weiters 126 Tonnen Chlor pro Jahr. In Gegenwart von geringfügigen Mengen Kupfer verbindet sich Chlor in Verbrennungsprozessen mit dem vorhandenen Kohlenstoff zu Dioxinen.

Insgesamt gelangen 22,5 Tonnen elemantare Schwermetalle in den Prozess, die nach Auskunft eines Gutachters der Hamburger Unternehmensgruppe durch Verbrennung konzentriert werden und in ihre biologisch wirksamste, in anderen Worten schädlichste Form übergeführt werden.

Im Präsentationsprogramm der Hamburger GmbH ist für den zukünftigen Ausbau zu einer Müllverbrennungsanlage ist dazu zu lesen:

"· Vermeidung der De Novo Synthese von Dioxinen / Furanen durch
wenig katalytisch wirkendes Kupfer im Brennstoff
· Aktivkoks Polizeifilter für Dioxine / Furane etc. und für flüchtige
Schwermetalle. Niedrige Quecksilbergehalte in den Brennstoffen"

 

 

 

SeitenzØhler