Das Bezirksblatt, Lokalausgabe Neunkirchen,
am 19.7.2006
führt in der Serie Gemeinderanking einen Vergleich der jährlichen
Müllgebühren durch.

Die Höhe der Gebühren wird durch den Gemeinderat festgelegt.
Pitten rangiert klar im Spitzenfeld, nach Neunkirchen liegt es
auf Platz 2.
Die letzte Erhöhung der Müllgebühren in Pitten
erfolgte 2006.
Der Pittener Bürgermeister Dr. Moraw (SPÖ) ist im Vorstand
des Neunkirchner Abfallwirtschaftsverbandes,
dem 41 von 44 Gemeinden im Bezirk Neunkirchen vertrauen.
Mit den Einnahmen durch die Müllgebühren wird die Entsorgung
des Mülls finanziert.
Eine Abfallverbrennung bzw. Müllverbrennung kommt in den
Genuß eines Großteils dieser Einnahmen.
Wie viel die kommunalen Betriebe an die
Entsorger tatsächlich zahlen, wird als Betriebsgeheimnis
behandelt, obwohl beispielsweise die Grüne Tonne zu 100%
im Besitz des Landes ist und Müllgebühren quasi Steuercharakter
haben.
Es gibt keine Möglichkeit für den Verbraucher, zu einem
Konkurrenzunternehmen auszuweichen oder Einsicht in die Geschäfte
der Müllentsorger zu nehmen.
Dass die österreichischen kommunalen Müllunternehmen zu hohe Einnahmen haben, wurde international schon öfter kritisiert.
| Neunkirchen | 186 |
| Pitten | 182 |
| Grimmenstein | 156 |
| Thomasberg | 156 |
| Ternitz | 147 |
| Enzenreith | 146 |
| Altendorf | 120 |
| Würflach | 120 |
| Schrattenbach | 117 |
| Kirchberg a.W. | 116 |
| Breitenau | 110 |
| Buchbach | 103 |
| Schwarzau a.Geb. | 99 |
| Höflein | 92 |
| Feistritz | 76 |
| St. Egyden | 48 |
