26.2.2006, "profil"

Link zu Barbara Kappl alias Kappel

Auszug aus dem Programm der FPÖ, stand ebenfalls 26.6.2006:

"Wir setzen auf Gerechtigkeit statt Rauptierkapitalismus. Die Kluft zwischen Arm und Reich muss kleiner statt immer größer werden. Der Mittelstand und nicht die Großkonzerne brauchen Unterstützung. Der Mensch kommt vor dem Profit.

Wir sagen NEIN zum Export von Arbeitsplätzen in Billig-Lohn-Länder."


Die KPÖ, die in den letzten steirischen Landtagswahlen Stimmengewinne erzielt hat, ist ebenfalls gegen "Raubtierkapitalismus" und dafür, die wachsende Kluft zwischen Arm zu verringern.

Laut einer Rede von Ernest Kaltenegger (KPÖ Steiermark) vom 1.5.2005 verfügt die Prinzhorn Privatstiftung mit der Adresse Aspanger Strasse 252, Pitten, Österreich, gegenwärtig über ein Volumen von 1,036 Milliarden Euro.
1998 schätzte "Die Presse" das Vermögen der Thomas Prinzhorn Privatstiftung auf knapp unter 4 Milliarden Schilling.
Wenn man den beiden Quellen trauen darf müsste sich das Vermögen in 7 Jahren in etwa verdreifacht haben.

Die Hamburger-Mosburger-Dunapack Gruppe befindet sich im Besitz von Thomas Prinzhorn.
Der Konzern hat laut eigener Aussage Standorte in neun Ländern, darunter auch in den Billig-Lohn-Ländern Slowenien, Ungarn, Kroatien, Polen, Rumänien, Bulgarien und in der Ukraine.

1983 benutzte Thomas Prinzhorn, Vorstandsvorsitzender der damals weitaus kleineren Hamburger AG folgendes Argument um den Bau einer Müllverbrennung in der buckligen Welt zu rechtfertigen: "Nur über eine drastische Senkung der Energiekosten können wir langfristig die Existenz der Firma W. Hamburger AG [...] absichern"


Zurück zur FPÖ:

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands schreibt über den Zahntechniker und nach Eigenbeschreibung Allestrinker Heinz-Christian Strache:

"Strache gilt im burschenschaftlichen Milieu als Hoffnungsträger und Garant völkischer Prinzipientreue. Für Otto Scrinzi (Ex-SA-Sturmführer und Mitglied der NSDAP, Mitgliedsnummer 7897561) ist er ein "echte[r] Nationalfreiheitliche[r]" (Aula 7-8/2003, S. 4), und seine Leser wissen, was damit gemeint ist. Das rechtsextreme Monatsmagazin Aula fragt Strache in seiner aktuellen Ausgabe dennoch, ob das "dritte Lager" in seiner "Person einen Verbündeten" habe. Wenig überraschend bejaht der pennale Burschenschafter diese Frage." DÖW, Juli 2003

Laut Wikipedia ist Strache ist Mitglied der national orientierten pennalen Burschenschaft Vandalia.

Der Dritte Nationalratspräsident Thomas Prinzhorn (FPÖ) äusserte sich 2004 in einem Interview für "Die Presse" positiv zur rechten Positionierung des damals noch frischgebackenen Obmannstellvertreters: "Ich habe großes Vertrauen in Heinz-Christian Strache." Wienweb, 13.7.2004

Strache selbst ist in seiner Wortwahl wenig zimperlich. In einer Rede auf dem Parteitag der FPÖ-Landesgruppe Wien am 7. Mai 2006 im Austria-Center Wien bezeichnete er Wiens Bürgermeister Michael Häupl als einen Teil des "Sauhaufens der Superbonzen" bei der SPÖ.

Alles eine Frage der Interpretation.
Vielleicht sagen die Österreicher(innen) "Nein" zu individuellen Nadelfilz-Luftfiltern mit unzureichendem Wirkungsgrad. Auch der EU-Look des Filters kann sie da nicht täuschen.

Das obenstehende Bild ist keine Satire sondern ein authentisches Propaganda-Plakat der FPÖ.
Das untenstehende Bild hingegen will satirisch verstanden werden.

Als allgemeinen Diskussionsbeitrag wollen wir hier einfliessen lassen, dass die in Österreich zu Weihnachten besonders verehrte Nordmann-Tanne ursprünglich aus der Türkei stammt, ebenso wie die üblicherweise zum Fest gereichten Vanillekipferln, die ursprünglich den islamsichen Halbmond symbolisieren sollen.

 

 

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