Mit 30.10.2006 hat der Wahlsalzburger Werner Ofenböck, wohnhaft in 5541 Altenmarkt im Pongau mit dem Zeichen NKW1-G-06564 in Neunkirchen unter der Firmenbuchnummer 283291f die W. Hamburger Recycling GmbH als Geschäftsführer gegründet.

2. Geschäftsführer ist Herr Reinhard Waldherr Mag. (FH), der seit 1.1.2006 auch Prokurist der W. Hamburger GmbH ist.

Johann Winkler ist Prokurist der W. Hamburger Recycling GmbH.

Die Alleingesellschafterin ist die W. Hamburger GmbH, die zu 100% in Besitz der Prinzhorn Holding GmbH steht..

Das freie Gewerbe der Abfallsammlung und -behandlung soll nach diesem Akt in der Aspanger Strasse 252 durchgeführt werden.

Gegenstand des Unternehmens ist laut Gesellschaftsvertrag

1) das Sammeln und Behandeln von nicht gefährlichen Abfällen sowie der Handel mit Waren aller Art.

2) die Erzeugung von Wärme und elektrischer Energie durch thermische Behandlung von Abfällen oder Verbrennung von anderer Brennstoffe. (Anm.: "gefährliche" Abfälle sind hier nicht explizit ausgeschlossen. (Die geplante Gewinnung von elektrischer Energie erklärt vielleicht das gewaltig dimensionierte Umspannwerk. Kraft-Wärme Kopplung wird durch die EU gefördert.)

3) Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Massnahmen berechtigt, die zur Erfüllung des Gesellschaftszweckes notwendig und nützlich sind.

 
Das mächtige neue Umspannwerk der Konzenzentrale Pitten/Seebenstein, möglicherweise dimensioniert für zukünftige, von der EU geförderte Kraft-Wärme-Kopplung durch Müllverbrennung?

In den vergangenen 16 Jahren hat der Konzern Restfasermüllmengen "irrtümlich" abwechselnd als Nass- oder Trockensubstanz angegeben. Der BH Neunkirchen war es damit lange Zeit unmöglich, die real verbrannten Mengen und Qualitäten an Müll zu kontrollieren und eine Aussage darüber zu treffen, ob die Verbrennung rechtmässig vonstatten ging.

In Zukunft sollen zur gegenwärtigen Mitverbrennung von Abfällen aus der eigenen Produktion noch Abfälle und Waren aller Art hinzukommen, die zusätzlich - gegen Annahme von Entsorgungs-Entgelt - verbrannt werden sollen.

Der Konzern setzt damit einen Schritt in der Umwidmung des Geschäftszweckes von von der Papierrohstofferzeugung zur Energiegewinnung durch Müllverbrennung.

Die gleiche Adresse ist auch Sitz der Hamburger GmbH, die Wellpapperohstoff herstellt und laut Aussage der Firma diesen Rohstoff per LKW an ihre Konzerntöchter und auch an andere Abnehmer zur Weiterverarbeitung liefert.

Der Konzern spielt schon seit langem mit dem Gedanken in Pitten und Seebenstein regionale und überregionale Abfälle verschiedenster Herkunft thermisch zu behandeln (= verbrennen), auch Abfälle die nicht in Zusammenhang mit der Wellpapperohstofferzeugung stehen.

 
Altenmarkt im Pongau, Hauptwohnsitz des Werksleiters der W.Hamburger GmbH Pitten.
 
Pitten, Geburtsort der Pittener Konzernzentrale, in der bis zur Herausgabe eines neuen Rechenmodells 8 Tonnen pro Stunde schwermetallhältiger Restfasermüll verbrannt wurden - dies schon vor der Umwidmung des Werkes zu einer Müll/Ersatzbrennstoffverbrennung. Ob dies entsprechend den gesetzlichen Auflagen erfolgte, konnten die Behörden nicht bestätigen - ihnen fehlten die Unterlagen.

 

 

 

 

 

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