20.06.2007 - zdf heute-journal

Nicht nur Hamburger hat eine sehr vorausschauende Messtechnik (wir spielen natürlich auf die von uns entdeckten falschen Umweltproktokolle des Konzerns an) - auch das Zweite Deutsche Fernsehen hat schon vor fast einem Jahr einen Bericht gemacht, der heute aktueller ist denn je:

"Mülltourismus nach Deutschland"

Deutschland hat weltweit die besten Müllverbrennungsanlagen. Und baut immer neue - weit mehr, als deutscher Müll auslasten kann. Also wird der Rohstoff von weit her herangekarrt, auch Giftmüll.

Dieser brisante ZDF Bericht ist fast ein Jahr alt - also noch vor Ausbruch der zweifellos von der Mafia gesteuerten Müllkrise in Neapel.

Heute wird dieser Müll aus Italien schon in Deutschland verbrannt - vorerst als "Notlösung" und unter Protest der deutschen Bevölkerung - ein Geschäft das den deutschen Müllvebrennern laut dem "Standard 250" Euro pro Tonne bringt.

Gerade wurden wieder 100.000 Tonnen geliefert - macht 25 Mio. Euro, die zusammen mit dem Gift nach Deutschland gehen, also Mülltourismus pur. Österreich hat die gleichen Gesetze wie Deutschland und baut einen ähnlichen Überschuss an Müllverbrenunngsanlagen.

Ist die Anlage erst einmal gebaut und bewilligt gibt es keine Möglichkeit, einen Unternehmer daran zu hindern, Giftmüll aus aller Welt zu verbrennen.

Müll aus aller Welt, bald auch in Pitten?

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