22.10.2007 Amtliche Mitteilungen Pitten
Werner Moidl: Alter Bescheid aufgetaucht - Klärschlammfrage geklärt!
Die Redaktion dieser Seiten hat ein umfassendes Archiv über Bürgeranfragen bezüglich der umstrittenen Bescheidsituation rund um die Verbrennung von Restfasermüll in Pitten - und den Antworten der behörden. Nachdem darüberhinaus der neugegründete Verein A.P.F.E.L begann nachzufragen, ob Genehmigungen zur Restfasermüllverbrennung vorlägen bzw. ob diese auch eingehalten würden, kam es zu "Anpassungen" von Seiten der Behörden. Es kam auch zur Anwendung neuer Rechenmodelle, mit deren Hilfe die amtlich protokollierten Müll-Tonnagen von fast 60.000 Jahrestonnen rückwirkend zurückgeschraubt werden konnten. Allerdings fehlte immer noch ein Bescheid, der dies genehmigen würde. Am 22.10.2007 enthüllte Umweltgemeinderat DI Werner Moidl eine Sensation: Es gibt demnach noch einen weiteren, abgeänderten Bescheid zur Restfasermüllverbrennung vom 4. Februar 1993, den die Behörden trotz konkreter Anfragen bisher nie erwähnt hatten.


Die Existenz dieses von Umweltgemeinderat Moidl in den amtlichen Mitteilungen vom 22.10.2007 erwähnten abgeänderten Bescheids vom 4. Februar 1993 wurde von den Behörden in Neunkirchen wie gesagt trotz nun schon jahrelanger Bürgeranfragen nicht bestätigt. Norbert Haring von der RU4, Landesabteilung für Umwelt, NÖ Landesregierung, sagt dazu in einem Interview mit dem Bezirksblatt Neunkirchen :"Der abgeänderte Bescheid von 1993 hat mit den Tonnagen gar nichts zu tun, ich weiß nicht, wie Herr Moidl darauf kommt." --> link