Inversionswetter an einem sonnigen Tag im Jamuar 2006. Das Pittental "fängt" die künstliche Wolke ein und läßt sie nicht mehr los. Sie liegt über den Gemeinden bis ein Wind sie wegbläst oder bis Niederschlag einsetzt.


IST-Zustand:

Durch die Mehrproduktion der neuen Papiermaschine (PM 4, Januar 2004) übertritt das Werk Pitten/Seebenstein die gesetzlich vorgeschriebenen Emissions-Grenzwerte der IPPC Richtlinien. Diese EU Richtlinien zum Schutze der Umwelt sind neu, die Behörden und auch die Hamburger Gruppe werden reagieren müssen.

Müllverbrennung:

Augenblicklich projektiert sind 39.000 bis 41.000 Kubikmeter Abgase pro Stunde.

Das sind 359 Millionen Kubikmeter Abgase pro Jahr.

Sie bestehen aus CO2, Kohlenmonoxid, Schwefeldioxid, Stickstoffdioxid, Salzsäure, Fluss-Säure (sauerer Regen, Pflanzengift), Kohlenmonoxid (Blutgift), Blei, Zink, Chrom, Arsen, Kobalt, Nickel, Cadmium, Quecksilber, Dioxine und Furane (alle krebserregend, erbgutschädigend).

DI Christian Atzmüller schreibt 1999 in seiner Diplomarbeit "Stellenwert eines altpapierverarbeitenden Betriebes im Zellulosehaushalt Österreichs, dargestellt an einer Stoffstrombilanz der Papierfabrik W. HAMBURGER AG" über das Werk Pitten:

"Die Hauptbelastung der Luft erfolgt durch den Wirbelschichtkessel, in dem durch Verbrennung von Braun- und Steinkohle, Klärschlamm sowie Biogas die notwendige Prozesswärme sowie die Hälfte der benötigten elektrischen Energie erzeugt wird. Durch die besondere Lage des Betriebs in einem relativ engen Tal mit einem naheliegenden bewaldeten Prallhang, auf den die Abgase zeitweilig getrieben werden, ergeben sich vor allem hinsichlich der Schwefeldioxid-Emissionen hohe Anforderungen um Waldschäden möglichst zu vermeiden. Das Verdünnungsverhältnis beträgt an der ungünstigsten Stelle nur 1:50, während üblicherweise bei Ausbreitungsrechnungen Verdünnungen von 1:10.000 angenommen werden."

Es existiert ein Unterschied zwischen Mitverbrennung und Abfallverbrennung, der sich insbesonders in den Grenzwerten ausdrückt, die von Seiten der Behörden angelegt werden. Laut Aussage Hamburger ist an keine Mitverbrennung gedacht.

 Der von DI Atzmüller 1999 beschriebene Prallhang im Jahr 2006

 

 

 

 

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