Die erste Milchmädchenrechnung

Die eingesetzten 25 Mio Euro amortisieren sich laut Aussage der Hamburger Gruppe in 5 Jahren, je nach Filtertechnik vielleicht sogar schneller. Im besten Fall ist es immer noch eine Traum-Rendite von mindestens 20%, die selbst Entwicklungsländer mit ihren bekannt niedrigen Umweltstandards in den Schatten stellen. Dazu kommen in diesen Ländern dort unten und drüben noch investorenunfreundliche Faktoren wie Korruption und politische Instabilität, etwas, das in Pitten nicht möglich ist. Von eventuellen Förderungen der EU für geplante Kraft-Wärme Kopplungen, oder von Förderungen für umweltstützende Maßnahmen ec. weiß unser Milchmädchen nichts und muß auch nichts darüber wissen.

 

Aber wie kann es sein, daß Müllverbrennung hierzulande, im teuren Österreich, einem der reichsten Länder der Welt angeblich, für den Investor solche Renditen bietet, fragt sich unser Milchmädchen? Warum fährt man den Müll nicht über die Grenze und wirft ihn dort in eine Deponie, das käme doch sicher billiger und unsere Probleme wären gelöst! denkt unser Milchmädchen.

 


Unser Milchmädchen weiß aber nicht, daß den sogenannten Billigländern im Osten etwas fehlt was wir in Österreich bis zum Anschlag haben. Etwas, das die Entsorgungs-Industrie mit Freude annimmt und das unsere Verbraucher anscheinend ohne zu Murren genau dieser gut gehenden Entsorgungs-Industrie bieten: Hohe Müllgebühren.

Um nun zur Milchmädchenrechnung zu kommen, bitten wir Sie, auf den korrekten Preis für eine Tonne Ersatzbrennstoff, also vorsortierten Müll zu tippen.

Eine Tonne Müll kostet...

 75 Euro

 250 Euro

 500 Euro

 900 Euro

 1.300 Euro

 


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