Folgendes Szenario ist aus Sicht kritischer Anrainer langfristig
höchst bedenklich: Der Hamburger Konzern baut seinen Stammort
Pittental mit Unterstützung der Bürgermeister Dr.
Moraw und Endl bzw. ihrer Gemeinderäte (ohne deren Unterstützung
ist es weitaus schwieriger) und mit Förderungen des Landes,
Bundes und der EU gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung
allmählich zu einer kommerziellen Müllverbrennungslage
um. Ob es wirklich die Mehrheit ist und ob Bürgermeister
und Gemeinderat das Projekt "Müllverbrennung" unterstützen,
ist bis jetzt noch nicht klar.
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| Inversionswetter. Zwischen Hügeln der Buckligen Welt bildet sich eine stabile Wolkendecke, die den Abtransport der Schadstoffe verhindert. |
Insgesamt ist die Müllproblematik komplex,
es gibt keine "richtige" Lösung, aber es gibt bessere
und schlechtere. Für das Pittental scheint eine Müllverbrennung
eher die schlechtest mögliche Variante aller Entwicklungsmöglichkeiten
darzustellen. Diese Ansicht zu bestätigen oder zu entkräften
wird Aufgabe der Gemeinden in Zusammenarbeit mit allen interessierten
Bürgern sein.
Sollte sich diese Ansicht in den betroffenen Gemeinden nicht durchsetzen
muß als Mindestforderung die Einhaltung strengster Kontrollen
der technisch niedrigst möglichen Grenzwerte sein.
Aufgrund der widersprüchlichen Gesetzeslage und der vielen offenen Fragen sollte das Verfahren erst einmal so lange vertagt werden, bis Klarheit über die vielen offenen Punkte herrscht.
Weiters sollte in Hinblick auf eine Minimierung des Konfliktes ein Verfahren gewählt werden, das allen Parteien die Chance einräumt, ihren Standpunkt berücksichtigt zu sehen.
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| Keine historische Dampflokomotive sondern ein moderner Zug - allerdings am Bahnhof Pitten, im Hintergrund eine Fabrik der Hamburger Gruppe |
