Die Privatisierungen der ÖIAG. Quelle: "Die Presse"
| 1993: Abgabe von Teilen der Austria Mikro
Systeme International (AMS), und VAE (Eisenbahnsysteme) und der
SGP-VT. Verkauf der A.S.A.. AMS |
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| Mit der größten Kapitalmarkttransaktion bis dato beginnt das Privatisierungsjahr 1994: Abgabe der VA Technologie AG über die Börse. Reduktion der OMV-Anteile, Abgabe der restlichen Anteile an AMS. Verkauf der Austria Technologie & Systemtechnik. | ![]() |
| 1995: Abgabe von Anteilen an der Böhler-Uddeholm
AG und VA Stahl AG über die Börse. Verkauf der Schoeller-Bleckmann
Oilfield Equipment AG, Edelstahlrohr GesmbH, Bernhard Steinel
Werkzeugmaschinen GmbH und Weiler Werkzeugmaschinen. Das Bild
zeigt eine Schutzgas-Anlage der Böhler-Uddeholm. | (c) Böhler-Uddeholm |
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| 1996: Abgabe von Anteilen an der VA-Stahl
AG, OMV AG und der Böhler-Uddeholm AG über die Börse.
Verkauf der GIWOG-Wohnbaugruppe, der VAMED und AMAG. Voest-LD-Stahlwerk Voest |
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| 1997: Abgabe von Teilen der Austria Tabak,
der Bank Austria und der Mobilkom AG. Verkauf der Salinen AG. Lukawinsky |
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| 1998: Abgabe von Aktien der Bank Austria
und Anteilen an der Telekom Austria AG. Die Presse |
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| 1999: Abgabe von Anteilen an der Austria
Tabak und Reduktion der AUA-Anteile. (c) apa (Hans Klaus Techt) |
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| 1999: Abgabe von Anteilen an der Austria Tabak und Reduktion der AUA-Anteile. | ![]() |
| Schwarz-Blau beginnt in der ÖIAG umzurühren. Finanzminister Karl-Heinz Grasser und der Vorstandsvorsitzende Rudolf Streicher bei einer Pressekonferenz zur Privatisierung der ÖIAG am 6. Juli 2000 | ![]() |
| Gemäß ÖIAG-Gesetz 2000
und Privatisierungsauftrag der Bundesregierung sollen folgende
Unternehmen neuen Eigentümern zugeführt werden: ·
Österreichische Staatsdruckerei GmbH (Foto:Briefmarken der
ÖSD) · Dorotheum GmbH · Print Media Austria
AG · Flughafen Wien AG · Österreichische Postsparkasse
AG · Telekom Austria AG · Austria Tabak AG (c) ÖSD |
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| Im November 2000 wird die PSK an die Bank
für Arbeit und Wirtschaft AG verkauft (Foto: Zentrale der
PSK). Weiters Abgabe von Anteilen an der Flughafen Wien AG und
der Österreichischen Staatsdruckerei GmbH. (c) diepresse (Michaela Seidler) |
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| Rudolf Streicher wirft nach heftigen politischen
Querelen im Jänner 2001 das Handtuch als ÖIAG-Chef.
(c) diepresse (Hofmeister) |
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| 2001 werden Anteile an der VA Stahl AG,
der Flughafen Wien AG, der Austria Tabak AG und 100% des Dorotheums
abgegeben. VA-Tech |
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Für kurze Zeit übernimmt Johannes Ditz die Fürhung
des ÖIAG. Kurze Zeit später wirft er das Handtuch. Es
folgen neue Gesichter des ÖIAG-Vorstands: Peter Michaelis
und Rainer Wieltsch. Es ist ihre Aufgabe, den Privatisierungsauftrag
der Bundesregierung umzusetzen.
2003: Im Landtagswahlkampf für Oberösterreich 2003
wird die Privatisierung der Voestalpine zu einem Politikum. Voestalpine-Mitarbeiter
demonstrierten vor der ÖIAG-Zentrale in Wien gegen eine
100-prozentige Privatisierung der Voestalpine. |
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| 2003: Im September wird die Postbus AG
(unter Auflage eines anschließenden Teilverkaufs) an die
ÖBB verkauft. Im November 2003 werden außerdem 25
Prozent der Böhler Uddeholm AG an die Börse abgegeben. Michaela Seidler |
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| 2004: Im August scheitert der Übernahmeversuch
der Telekom Austria durch die Swisscom. Abgabe von 17% an der Telekom Austria AG im Zuge eines "Accelerated Bookbuilt Offerings" über die Börse. gepa |
ÖGB-Chef Fritz Verzetnitsch kritisierte
die Rolle der ÖIAG heftig: "Die ÖIAG ist eine
Beteiligungsholding, nicht eine Veräußerungsagentur".
Es gehe nicht um die Frage, ob der Staat nach dem Credo des Neoliberlismus
ein schlechter Unternehmer sei. Vielmehr gehe es darum, welche
Aufträge der Staat seinen Unternehmen erteilt. Unternehmen
zu verkaufen, die wie die Telekom Austria eine Zukunft haben,
sei jedenfalls die falsche Politik. apa |
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2004: Am 7. September lehnte ÖIAG-Vorstand Peter
Michaelis ein Zusammengehen von VA Tech und Siemens als "nicht
zielführend" ab. Die ÖIAG richtete ihre Hoffnung auf "österreichische
Kernaktionärsstrukturen". |
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| 2005: Durch Abgabe des 14,7 Prozent-Anteils
im Rahmen des öffentlichen Übernahmeangebots von Siemens
Österreich wird die VA Tech schließlich vollständig
privatisiert. (c) APA |
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| 2005: Sämtliche Investoren, die seit
September 2003 die von der ÖIAG aufgelegte Umtauschanleihe
für die voestalpine zeichneten, haben bis 19. August 2005
von ihrem Umtauschrecht Gebrauch gemacht. Damit ist Ende August 2005 die Vollprivatisierung des größten österreichischen Stahlerzeugers abgeschlossen. AP |
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| 27.8.2005: Der Budget- und Wirtschaftssprecher im freiheitlichen Parlamentsklub Thomas Prinzhorn fordert, zur Finanzierung einer nächsten Steuerreform den verbliebenen Staatsanteil an der Telekom zu verkaufen. Mit diesen 25,2 Prozent könnte man "ohne weiteres" zwei Milliarden Euro erzielen. Außerdem könnte man auch über die Post und die ÖMV diskutieren, meinte Prinzhorn am Samstag im ORF-"Mittagsjournal". | ![]() (c) Fabry |
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