Der Werksleiter Werner Ofenböck schreibt unter dem Titel

"Hamburger im europäischen Spitzenfeld" in "aufgerollt" 12 2005

daß die Zeit der großen technischen Veränderungen bei Hamburger (gemeint ist vermutlich der Standort Pitten) vorbei ist und daß die vorhanden Papiermaschinen im qualitativen und quantitativen europäischen Spitzenfeld liegen.

Ziel des nächsten Jahres, also 2006 sei es nun, auch bei der Kostenstruktur einen Spitzenplatz bei den europäischen Papierherstellern zu erreichen indem man auf den Markt und die steigenden Energiekosten reagiert.

Übersetzt heißt das soviel wie: Wir haben jetzt die besten Maschinen in Europa, die am meisten herstellen können, die Papierpreise sind ebenfalls gut. Als nächstes wollen wir die unter der Konkurenz niedrigsten Herstellungskosten erreichen.

Die sogenannte "mill performance", "Denglisch" für Kostenrechnung, kann maximiert werden durch "ständige Optimierung unserer Produktionsanlagen hinsichtlich Produktivität, also durch größere Mengen" und durch "Veränderung in der Geografie der Kosten".

Was mit "Geografie der Kosten" gemeint ist, kann man entschlüsseln, wenn man weiter liest.
Im nächsten Absatz heißt es:

"Dazu müssen alle Faktoren wie Energie- und Rohstoffeinsatz, aber auch Entsorgungsstrukturen unter die Lupe genommen werden und auf mögliche Verbesserungs- bzw. Einsparpotentiale untersucht werden"

Die Einsparung ist zwischen den Zeilen ganz klar definiert:
Es soll Müll verbrannt werden, der nicht nur weniger kostet als fossile Brennstoffe sondern für dessen Verbrennung man sogar bezahlt wird.

Der Konsument hat mit der Grünen Tonne ja bereits die Entsorgung dieses Rohstoffs bezahlt, eine art Subvention die nun mithelfen kann die "Kostenstruktur zu stabilisieren".

zum zweiten Teil

 

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