Wikipedia: Zur Nationalratswahl 1999 wurde Thomas Prinzhorn überraschend zum Spitzenkandidaten der Freiheitlichen ernannt. Ursprünglich für ein Ministeramt vorgesehen, wurde er im Zuge der Regierungsbildung 2000 von Bundespräsident Thomas Klestil wegen als besonders geschmacklos empfundenen ausländerfeindlichen Äußerungen im Wahlkampf (Ausländer würden von den Behörden gegenüber Österreichern bevorzugt und kostenlos mit Fruchtbarkeitsmedikamenten ausgestattet) abgelehnt.

»Klestil kann nicht eine Mehrheit
einfach wegwischen und sich mit einer sozialistischen Minderheit
begnügen.
Nach den Erfahrungen der vergangenen Wochen wird
man sich die Frage stellen müssen, wofür wir überhaupt
einen Bundespräsidenten haben.
Klestil hat sich schon jetzt
eine blutige Nase geholt, wenn er auch einen blutigen Kopf will,
soll er weiter gegen die Mauer des Bürges rennen. Die Österreicher
haben FPÖ und ÖVP bei der Wahl mit einer tragfähigen
Mehrheit ausgestattet. Wenn Klestil weiter gegen die Demokratie
vorgeht, wird er seine Wunder erleben.
(Thomas Prinzhorn in »Format« 4/00, 24. Jänner
2000)

Ein Mitglied der Familie war schon einmal an einem tödlichen Anschlag auf ein österreichisches
Staatsoberhaupt beteiligt: Fritz Hamburger, Gründer des Bundes der Industriellen,
dem Vorläufer der Industriellenvereinigung.
Todesopfer: Engelbert Dollfuß
